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4. April 2013

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Every Night – Paul McCartney cover

5. Februar 2013

Happy 70th Birthday, Sir Paul!

18. Juni 2012


Maybe I’m Amazed – a cover version

17. Juni 2011

This is a cover version of Paul McCartney’s classic song sung by Frank (Badenius) with the instruments and some backing vocals supplied by myself.

Please vote for us in the cover-version contest by liking the video in Youtube.

Here is a higher quality mp3 of the same mix:

Maybe I’m Amazed – Badenius & Berka

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And here’s my one-take, throwaway pilot vocal I sent to Frank along with the playback:

Maybe I’m Amazed – Martin’s rough guide vox


Der Rickenbacker 4003 – ein Klassiker

16. Juni 2010

Rickenbacker war die erste Firma, die erkannt hat, dass an Leo Fender’s Idee vom elektrischen Bass als einem ernsthaften, eigenständigen Instrument wirklich etwas dran war.

Im Jahr 1957 brachte die kalifornische Firma ihr Modell 4000 heraus – den ersten E-Bass mit durchgehendem Hals.

Das Update mit zwei Tonabnehmern bekam den Namen 4001 (vorgestellt 1961). In den Händen von Paul McCartney und Chris Squire wurde vor Allem die „britische“ Version – der 4001S – zu einem echten Klassiker, besonders unter den melodiösen Bassisten.

1979 wurde der 4001 überarbeitet, und kam mit neuen Tonabnehmern und einem kräftigeren Halsstabsystem als der Rickenbacker 4003 heraus.

Mein Rickenbacker 4003 wurde 1987 gebaut.

Bis auf sein Palisandergriffbrett ist der 4003 ganz aus Ahorn gebaut. Der Hals geht die ganze Länge des Basses durch (sog. Through-Neck), der Körper wird an beiden Seiten des Halses angeleimt.

Interessant ist, dass Rickenbacker schon immer eine sehr rote Palisandersorte für seine Griffbretter benutzt. Die Griffbretter sind immer lackiert. Die Einfassungen sind komischerweise meistens niedriger als der Palisander dick ist.

Die Mechaniken kommen seit den späten Siebzigern vom deutschen Hersteller Schaller.

Rickenbacker benutzen ihre eigene Brückenkonstruktion mit einem eingebauten Dämpfer. Zum Einstellen der Oktavkompensation müssen leider die Saiten entspannt werden…

Neben der Ahornkonstruktion bilden auch die sehr speziellen einspuligen Tonabnehmer eine wesentliche Grundlage für den knurrigen Ton des 4003. Die meisten Bassisten bauen den störenden Metallbogen über dem Brückentonabnehmer ab (so auch der Vorbesitzer meines Basses).

Die silbermetallic Lackierung ist nicht sehr häufig, obwohl in den Mittachzigern genau so ein Modell das Titelbild von Rickenbackers Basskatalog war.

Ich spiele meinen 4003 zum Beispiel hier und hier.


Zwei coole – und vor allem erschwingliche – Instrumente für Beatles-Fans

28. August 2009

Yyyyyyyyyyyyyyesssssssssss!

Epiphone haut richtig zu mit zwei Instrumenten der mittleren Preisklasse, die für Beatles-Fans fast schon ein Muss sind:

Auf der Akustikgitarrenseite haben wir eine Neuauflage der Epiphone Texan, auf der Paul unter anderem Yesterday komponiert und eingespielt hat.

Inspired by Texan

Die Texan kommt mit einem eingebauten Tonabnehmer des deutschen Herstellers Shadow; ein Koffer ist auch im Preis inbegriffen.

Als zweites Schmankerl bietet man uns jetzt eine günstige Alternative zur teuren USA-Lennon-Casino.

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Die „Inspired by“ Casino gibt es sowohl als 1965 Version in Sunburst, als auch als RevolutionCasino in Natur. Auch hier gibt es gleich einen Koffer mit.

Mehr Infos zu meiner eigenen Casino findet ihr hier und hier.


Höfner 500/1 – der Beatle-Bass

19. August 2009

Der Höfner 500/1 ist ein deutscher Bass, der im Jahre 1956 das Licht der Welt erblickte.

Dieser Vollresonanz E-Bass mit seiner kurzen Mensur (76,2 cm = 30″) wäre wahrscheinlich nach einigen Jahren bescheidenen Erfolgs wieder in der Versenkung verschwunden, wenn nicht ein junger Mucker namens Paul McCartney 1961 in einem Hamburger Musikladen auf den Höfner gestoßen wäre. Der 500/1 war handlich, günstig, und man konnte ihn als Linkshänder-Version bestellen.

In den ersten Jahren durchlief das Bassmodell einige bauliche Veränderungen.

Die ersten Modelle hatten zwei Tonabnehmer, die von der Form her wie Löffelbisquits aussahen. Die Tonabnehmer saßen dich nebeneinander in Hals- und Mittelposition. Auf einer ovalen Plastikplatte gab es für jeden Tonabnehmer einen eigenen Volumen- und Klangregler:

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1959 änderte Höfner die Funktion der Regler und ihre Anordnung; ab jetzt gab es zwei Volumenregler. Zusätzlich konnte man über Schiebeschalter die Tonabnehmer einzeln ein- und abschalten, und einen leicht gedämpften Rhythmussound anwählen. Seit 1959 haben alle 500/1 -Modelle auch einen Schaltkreis eingebaut, der den Halstonabnehmer auf ganz dumpf stellt, wenn man den mittleren (später Brücken-) Tonabnehmer mit dem Schiebeschalter abstellt (besonders bei Reggae-Bassisten sehr beliebt). Das Ganze saß jetzt auf einer rechteckigen Platte:

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Im Jahre 1960 erschienen dann größere, rechteckige Tonabnehmer mit geschlossenen Metallkappen. Genau solch eine Variante kaufte sich McCartney in Hamburg:

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Ab 1962 wurde der zweite Tonabnehmer dichter an die Brücke gesetzt. Zunächst hatten die Tonabnehmer vier Linsenkopfschrauben und vier flache Magnetstücke in ihren Deckeln (die sogenannten Staple-Top-Pickups). 1963 bekam McCartney vom britischen Importeur Selmer genau so einen Bass:

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Ab 1967 änderten sich die Tonabnehmer im Aussehen noch einmal – sie hatten vier dünne Madenschrauben und eine lange magnetische Klinge – und das blieb dann mehrere Jahrzehnte so, bis zum neuen Beatles-Boom in den späten Neunzigern.

Mein Höfner 500/1 wurde im Januar 1990 gebaut. Zu der Zeit interessierte sich gerade niemand für den Beatles-Bass, weshalb Höfner das Modell nur auf Bestellung herstellte. Bestellt hatte ich ihn übers Soundhaus in Lübeck.

Hofner full

Mein Höfner hat einen einteiligen Ahornhals mit angeleimtem Halsfuß. Als Mechaniken fungieren Gitarrenmechaniken von Gotoh.

Hofner headstock

Hofner tuners

Der Korpus ist (wie immer) komplett hohl. Die Decke ist aus Fichtenschichtholz, während die Zargen und der Boden aus laminiertem Anigré hergestellt sind.

Hofner body

Hofner back

Der 500/1 hat einen fetten, leicht bellenden Sound, der mit Roundwound-Saiten durchaus auch drahtige Anteile enthält.

Obwohl ich eigentlich ein Fingerstil-Bassist bin, spiele ich den Höfner immer mit einem Plektrum, weil die Saiten recht dicht nebeneinander angeordnet sind, und außerdem durch die Bauweise des Basses die Saiten auch recht weit von der Decke entfernt sind.

Hofner side

Interessant ist, dass man den Höfner zum Aufnehmen auch ohne DI-Box direkt in ein Mischpult (oder eine externe Soundcard) einspeisen kann – der Sound ist und bleibt genial!

Seit ein paar Jahren kann man einen echten Höfner 500/1 auch günstiger erstehen. Denn es gibt die chinesische Contemporary-Serie der Firma:

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Der Hauptunterschied zu in Deutschland gefertigten Instrumenten ist die Halbresonanz-Bauweise des Korpus. Hierbei durchläuft ein Ahornblock den Korpus auf ganzer Länge, was zu einem etwas längeren Sustain führt.

Als Anspieltips in Punkto Sound nenne ich einfach mal alle Beatles-Platten vor 1966, und die Beatlessongs Get Back, Come Together und McCartneys Stück My Brave Face.

Ich spiele den Höfner zum Beispiel hier und hier.