Der Rickenbacker 4003 – ein Klassiker

16. Juni 2010

Rickenbacker war die erste Firma, die erkannt hat, dass an Leo Fender’s Idee vom elektrischen Bass als einem ernsthaften, eigenständigen Instrument wirklich etwas dran war.

Im Jahr 1957 brachte die kalifornische Firma ihr Modell 4000 heraus – den ersten E-Bass mit durchgehendem Hals.

Das Update mit zwei Tonabnehmern bekam den Namen 4001 (vorgestellt 1961). In den Händen von Paul McCartney und Chris Squire wurde vor Allem die „britische“ Version – der 4001S – zu einem echten Klassiker, besonders unter den melodiösen Bassisten.

1979 wurde der 4001 überarbeitet, und kam mit neuen Tonabnehmern und einem kräftigeren Halsstabsystem als der Rickenbacker 4003 heraus.

Mein Rickenbacker 4003 wurde 1987 gebaut.

Bis auf sein Palisandergriffbrett ist der 4003 ganz aus Ahorn gebaut. Der Hals geht die ganze Länge des Basses durch (sog. Through-Neck), der Körper wird an beiden Seiten des Halses angeleimt.

Interessant ist, dass Rickenbacker schon immer eine sehr rote Palisandersorte für seine Griffbretter benutzt. Die Griffbretter sind immer lackiert. Die Einfassungen sind komischerweise meistens niedriger als der Palisander dick ist.

Die Mechaniken kommen seit den späten Siebzigern vom deutschen Hersteller Schaller.

Rickenbacker benutzen ihre eigene Brückenkonstruktion mit einem eingebauten Dämpfer. Zum Einstellen der Oktavkompensation müssen leider die Saiten entspannt werden…

Neben der Ahornkonstruktion bilden auch die sehr speziellen einspuligen Tonabnehmer eine wesentliche Grundlage für den knurrigen Ton des 4003. Die meisten Bassisten bauen den störenden Metallbogen über dem Brückentonabnehmer ab (so auch der Vorbesitzer meines Basses).

Die silbermetallic Lackierung ist nicht sehr häufig, obwohl in den Mittachzigern genau so ein Modell das Titelbild von Rickenbackers Basskatalog war.

Ich spiele meinen 4003 zum Beispiel hier und hier.


Cool new Les Paul Studio ’50s Tribute released!

10. Juni 2010

Look at this beauty – worn gold top and light-coloured back.

… and it’s got P-90s – wow!

I sure hope I can write a review of this guitar!


This is why I love to go to work

8. Juni 2010

… read the review in the August-issue of Riffi!


Thinline taster

5. Mai 2010

Right now I’m checking out these two thinline beauties – the Gibson ES-330L and the Epiphone „Inspired by John Lennon“ Revolution Casino.

My review will be published in the near future in Riffi-magazine.


Great News for all you Townshend-Fans out there!

2. März 2010

JHS and Trev Wilkinson have done it again:

Here’s one model Epiphone should have issued ages ago, but now Vintage have beaten them to their own game!

I must admit I didn’t know any of Mick Abraham’s work, but you can find a clip here.

Anyway, The Vintage Icon VS6MRMA is a dead ringer for the iconic guitar that both Carlos Santana and Pete Townshend used at Woodstock – the original Gibson SG Special.

The best bit is that – contrary to Gibson’s Pete Townshend Signature -model – the Vintage Icon won’t blow your piggy-bank.


Fett, Orange und Cool = GAS!!!!

4. Februar 2010

Wieviele Gitarren sind zuviel?

Keine Ahnung – aber ich bin schon wieder am lechzen. Etwas Twängiges könnte es sein.

Ich teste zur Zeit gerade die Peerless Tonemaster Player:

Fichtendecke, sahniges Bigsby…mmmmmmmh! Ist mit 825 € Listenpreis aber vielleicht etwas teuer?!

Dann gibt’s natürlich die nagelneue Epiphone Emperor Swingster:

Sogar etwas vielseitiger, dank der Parallel-/Serienschaltungsmöglichkeit.

Und günstig bei Thomann…aber: da sollte man als „Finne“ eigentlich garnicht kaufen, weil sonst auch noch der letzte Laden hier eingeht…hrmmmmpf…

Oder die günstigere Version des Originals – die Gretsch Electromatic G5120:

Hmm, gibt’s die bei uns hier irgendwo?

Am besten warten, nichts tun – dann geht’s schon wieder vorbei mit dem G(ear) A(cquisition) S(yndrome)  😀


SG Zoot Suit – a Gibson guitar with a Finnish twist?

29. Dezember 2009

I have been to an exhibition of Tapio Wirkkala’s (1915 – 1985) works.

Looking at Wirkkala’s statues (made from birch plywood), I couldn’t help but wonder whether Gibson’s designers haven’t been inspired by him when they designed their Zoot Suit SG, which is made from very similar material. The main difference here is the fact that Gibson’s material has coloured layers in-between the wood-coloured ones.