Zwei coole – und vor allem erschwingliche – Instrumente für Beatles-Fans

28. August 2009

Yyyyyyyyyyyyyyesssssssssss!

Epiphone haut richtig zu mit zwei Instrumenten der mittleren Preisklasse, die für Beatles-Fans fast schon ein Muss sind:

Auf der Akustikgitarrenseite haben wir eine Neuauflage der Epiphone Texan, auf der Paul unter anderem Yesterday komponiert und eingespielt hat.

Inspired by Texan

Die Texan kommt mit einem eingebauten Tonabnehmer des deutschen Herstellers Shadow; ein Koffer ist auch im Preis inbegriffen.

Als zweites Schmankerl bietet man uns jetzt eine günstige Alternative zur teuren USA-Lennon-Casino.

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Die „Inspired by“ Casino gibt es sowohl als 1965 Version in Sunburst, als auch als RevolutionCasino in Natur. Auch hier gibt es gleich einen Koffer mit.

Mehr Infos zu meiner eigenen Casino findet ihr hier und hier.


Was ist noch cooler als ’ne SG? Eine SG mit Bigsby!

13. Juli 2009

Epi SG with Bigsby G5

Ich habe meinem Sohn ein Bigsby B-5 auf seine Epiphone G-400 gebaut, was neben den zusätzlichen Vibrato-Sounds auch die Balance der Gitarre verbessert.

Ursprünglich wollte ich die Montage mit einer Vibramate-Montageplatte durchziehen. Die Gewindehülsen für den Stoptail-Saitenhalter der Epi saßen aber so locker im Holz, dass ich doch den traditionellen Weg direkt ins Holz gegangen bin.

Das Resultat kommt super!


Ein etwas seltenerer Schatz aus Frank’s und meiner Fundgrube

3. Juni 2009

Ein toller Text (mal wieder) von Frank.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich seinerzeit die Stimmung mit der Musik richtig getroffen habe.

Hört selbst:     I’ve Heard It All Before

Die Gitarrenparts spiele ich auf einer Epiphone Les Paul Standard. Im Chorus und der Bridge trommel ich selbst auf einem Roland SPD-8.


No Beating About the Bush

2. März 2009

Kate Bush on aina tehnyt todella mielenkiintoisia biisejä.

Tässä oma versioni hänen klassikostaan: Running Up That Hill


Die Epiphone G-400 gegen die beste Gitarre in meinem Stall…

2. März 2009

…nämlich meine exquisite Hamer USA Studio Custom!

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Mal Butter bei de Fische! Wie klingt die chinesische Massen-Epiphone im Vergleich zur US-Sahneschnitte?

Also ran ans Pro Tools und ab die Musik.

Gar nicht schlecht die Billiggitarre – finde ich jedenfalls!

Hört selbst:

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clean-sg-both clean-hamer-both

clean-sg-back clean-hamer-back

crunch-sg-front crunch-hamer-front

crunch-sg-both crunch-hamer-both

crunch-sg-back crunch-hamer-back


Die Epiphone G-400 – ein wahres Preis-Leistungs-Monster

23. Februar 2009

Als mein Jüngster vor anderthalb Jahren verkündete, er wolle auch Gitarre spielen (so wie mein ältester Sohn, und moi), wurde die Anschaffung eines eigenen, günstigen Instruments aktuell.

Inspiriert durch Guitar Hero war die Wahl des Modells für ihn nicht schwer: „Ich hätte am liebsten eine schwarze Explorer oder eine schwarze SG!“

Die Explorer habe ich ihm ganz schnell ausgeredet, denn er ist noch recht zierlich gebaut; und eine Exporer hängt wie ein Sofatisch am Hals. Also ’ne SG…

…und was liegt da näher, als eine Lizenzkopie der Gibson-Tochterfirma Epiphone?!

Ich entschied mich für die G-400, eine „ordentliche SG“ mit geleimtem Hals. Dieses Modell ist durch die Fertigung in Gibson’s eigenem Werk in China erstaunlich preiswert.

Die G-400 gibt es sowohl im klassischen kirschrot

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als auch in coolem schwarz

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Ich muss schon sagen, dass ich von dieser Gitarre richtig angetan bin. Die Qualität ist in dieser Preisklasse kaum zu überbieten. Die Gitarre brauchte nur neue Saiten – sonst hätte man sofort mit ihr auf die Bühne steigen können. Ich leihe mir die G-400 öfter zum drauf klimpern aus 😉

Der Korpus unseres Exemplars ist aus vier nebeneinander liegenden Teilen Mahagoni zusammengeleimt. Der Hals ist ebenfalls aus Mahagoni, während das Griffbrett aus Palisander ist. Bei der G-400 wird das Griffbrett nicht mit cremefarbenem Plastik eingefasst, sondern mit Palisander (man muss sehr genau hinsehen, um das zu merken). Die Bünde sind sehr ordentlich verarbeitet.

Seit zwei-drei Jahren verwendet Epiphone auf fast allen E-Gitarren hochwertige Grover-Stimmmechaniken.

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Die Alnico V -Tonabnehmer aus firmeneigener Fertigung klingen erstaunlich gut, und sind gegen Rückkopplungspfeifen doppelt gewachst.

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Neuerdings hat Epiphone auch die Brücke und den Saitenhalter (Stopbar) dahingehend verbessert, als dass beide Teile jetzt mit Federdruck auf ihren Pfosten gehalten werden – selbst ohne Saiten. So kann nichts beim Saitenwechsel verrutschen, und den Korpus zerkratzen oder sonstwie andengeln.

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Die Les Paul ist zweifelsfrei die schönste Solidbody von Gibson/Epiphone, aber die SG meiner Meinung nach eindeutig die geilste! Der Body flach und stark konturiert, der Hals „schnell“ mit ungehindertem Zugang an den letzten Bund. Ein starker, voller Ton, der aber durch den resonanteren Korpus nicht so leicht zum Matschen neigt, wie bei der Les Paul. Sogar Country klingt auf einer SG super, weil sie mehr Höhen hat, als andere Gibson-Designs (außer der Firebird).

Angus Young, Tony Iommi, der frühe Santana, der frühe Mike Oldfield, Frank Zappa, George Harrison, Clapton bei Cream, Townshend bei Woodstock/Live in Leeds, Derek Trucks – need I say more? („Say no mow-wah! Nudge, nudge…“)

Mein einziger Kritikpunkt ist optischer Natur: Warum packt Epiphone bei den Gibson-Kopien unter den Modellen immer diese merkwürdig-klobige Kopfplatte drauf?

Hier ist noch ein Link zu einer photographischen Factory Tour.


Mein bester Song – finde ich jedenfalls

13. Februar 2009

Was macht einen guten  Song aus?

Der Text sollte Sinn machen und sich auch gut singen lassen.

Die Melodie soll eingängig sein, ohne dass sie platt oder stumpfsinnig ist.

Ich glaube, dass mir das bislang mit keinem anderen Lied so gut gelungen ist, wie mit Halt mich.

Als ich mir Franks Text das erste Mal ansah, machte sofort alles Sinn. Ich nahm die Gitarre zur Hand, und sang gleich „Halt mich! Halt mich in Gedanken…“

Der Song war gleich als Ganzes da; ich musste gar nicht dafür „leiden“, was mir beinahe etwas unheimlich vorkam.

Also schnell den Rekorder angeschmissen und ein einfaches Demo gemacht.

Und das klang so: Halt Mich! – rough demo

Frank war begeistert, und so fackelte ich nicht lange, und nutzte die Gelegenheit eines Gerätetests für Riffi (ich glaube es war ein Korg D1200-Mehrspurgerät), um ein ordentliches Demo aufzunehmen.

Das Resultat hört ihr hier: Halt mich!

Wie üblich spiele ich alle Instrumente selbst:

• die Drummachine ist die legendäre SR-16 von Alesis

• die akustischen Gitarrenspuren sind mit der Takamine aufgenommen

• die elektrischen Gitarren sind meine japanische Telecaster und eine Epiphone Les Paul Standard Plus mit EMG HZ-Tonabnehmern

• mein Squier Jazz Bass ist auch mit von der Partie

• die Orgel ist aus dem Korg SP-200 Stagepiano