Ableton, Akai und – der Blues?!

Arbeite zur Zeit an einem Testbericht über Ableton’s Live 8 -Software und den Akai-Controller dafür (APC40).

Um das Gespann richtig ausprobieren zu können, muss man natürlich auch etwas Musik damit machen; und die klingt in meinem Fall so:

Twin A Blues – Master

Die Gitarrenloops habe ich mit unserer Referenzgitarre (Epiphone Slash Goldtop) und dem neuen Marshall JMD1-Kombo aufgenommen (den mein Kollege A-J gerade testet).

4 Antworten zu Ableton, Akai und – der Blues?!

  1. Frank sagt:

    Tolles Stück, das Du da rausgehauen hast. Selbst ausgedacht? Klingt wie ein besserer Oldfield/Santana-Mix. Primstens!

  2. Martin Berka sagt:

    Vielen Dank für die Blumen, Frank!

    Melde mich nach der Arbeit an dieser Stelle ausführlicher.
    😉

  3. Martin Berka sagt:

    Also, wie versprochen, mehr Info:

    Im Gegensatz zu meinen „richtigen“ Songs, bei denen ich schon vor Beginn der Aufnahme zu mindestens 75 % weiß „wohin die Fahrt geht“, lass‘ ich mich bei solchen Testaufnahmen meistens einfach treiben.

    Ich nenne diesen Ansatz „Cruising“, oder auch „Leerlauf“ oder „Autopilot“. Die Basis bildet hier (genau wie beim Jammen) das Wissen, dass alle vier, acht oder sechzehn Takte eine Ausfahrt kommt – auch wenn ich am Anfang nicht weiß, wo die Reise hingeht.

    Alles andere geschieht ganz organisch aus dem Bauch heraus, oft angestoßen durch die Sounds die mir entgegenkommen.

    Ich fand in der Ableton Live -Palette ein Drum Plug-In mit richtig geilen, leicht dreckigen Sounds. Zäck, ab damit auf eine Midispur, und gleich einen Clip als A-Teil aufgenommen, einen anderen für den B-Part, und zum guten Schluss noch etwas Krachenderes für den „mystischen“ C-Teil.

    Auf den Schlagzeug-Patterns baut dann alles Folgende auf, aber immer aus dem Bauch heraus, ohne zuviel Feinschliff – denn: Ziel ist ja hier nur, Software und Kontroller zu testen/benutzen, um letztlich einen Artikel darüber schreiben zu können.

    Einfach im Groove bleiben. Neue Sounds werden schnell mal eben vom Klang her an die schon gespielten Sachen angepasst – und dann geht’s gleich wieder los mit dem Einspielen der nächsten Clips. ’n bisschen Quantisieren – und: zäck, fertig is‘.

    Bei den Gitarrenloops habe ich mir allerdings schon etwas mehr Mühe gegeben, denn ich wollte ja auch einige aufwendigere (OK: aufwändigere – brrrrrrr, scheußlich) Funktionen, wie zum Beispiel Warp (realtime Tempoänderungen von Audioclips) durchchecken. Da mussten die Grooves der Gitarrensachen wirklich fest im Sattel sitzen.

    Diese Instrumentalnummern zum testen von Equipment sind durch diese Art aufzunehmen natürlich nicht unbedingt voll von zündenden neuen Einfällen. Spaß macht’s aber trotzdem.

    Dennoch: Eigentlich interessiert mich nur gesungene Musik wirklich…
    😉

  4. Frank sagt:

    Ich finds, äh… Prima!

    ;o)

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: