Der Berka P-Man – ein richtiger Bass-tard

Ich hatte bei meinem Schwiegervater Peter noch etwas Khaya Ivorensis (afrikanisches Mahagoni) rumliegen, das wir für den Body einer Gitarre benutzt hatten (eine andere Story). Irgendwie verursachte das Holz bei mir einen unnachgiebigen Drang nach einem „selbstgebauten“ Instrument.

Im Herbst 2003 hielt ich’s nicht mehr aus, und beauftragte Peter damit, mir aus dem Khaya einen Precision-Body auszusägen. Dann bestellte ich die restlichen Bauteile bei Rockinger in Hannover.

Mir schwebte eine Kreuzung eines Precision-Korpus, eines Jazz-Halses, eines Stingray-Humbuckers und passiver Elektronik vor.

Der ungebeizte und unlackierte Korpus sah so aus:

Den Kanal für die Erdung auf der Vorderseite und den Deckel fürs Elektronikfach stellte Peter aus Wenge her.

So sieht mein P-Man in fertigem Zustand aus:

Der Korpus ist gebeizt und lackiert (danke, Peter), während ich den Hals nur mit Öl und Wachs behandelt habe.

Ursprünglich hatte der P-Man keine Kontur für den rechten Unterarm – weil ich’s so sexy fand – nach einigen Monaten musste ich dann aber doch eine Kontur einfügen, weil mein Handgelenk die harte Kante nicht so gut vertrug.

Die Mechaniken sind vom deutschen Hersteller Schaller:

Der Sattel ist ein Graphit-Kunstoff-Gemisch aus dem Hause Graphtech, während die Brücke im Vintage-Stil wohl von Gotoh ist:

Der P-Man spielt sich sehr gut und klingt astrein. Der Mahagonikorpus und der fette Humbucker erzeugen einen ganz eigenen holzigen Charakter in den Mitten.

Ich spiele den P-Man zum Beispiel auf Nothing to Fear.

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