Meine Telecaster Custom – mein Arbeitstier

Hier seht ihr meine japanische Fender Telecaster, die ein Nachbau einer ’62er Custom ist:

tele-front

So eine Custom Telecaster unterscheidet sich vom herkömmlichen Modell durch einen eingefassten Korpus, mit dem man damals gegenüber Gibson in Punkto Kosmetik verlorenen Grund wieder gut machen wollte.

body-closeup

Eine echte ’62er hätte auf der Kopfplatte als Modellbezeichnung übrigens „Custom Telecaster“, was bei den Neuausgaben aus Japan nicht übernommen wurde.

tele-kopfplatte

Die Stimmmechaniken stammen aus dem Hause Gotoh, und sind Nachbildungen von Kluson-Mechaniken aus den frühen Fünfzigern (also auch nicht ganz stimmig, aber sch@$ßegal). Die Modelle in den Sechzigern hatten die Modellbezeichnung (Kluson Deluxe) im Gehäuse eingeprägt.

mechaniken

Die Brücke hingegen ist stimmig – eine „Gewindestangen-Brücke“ – wobei der Tonabnehmer, mit den bündig zur Oberkante abschließenden Magneten, eigentlich auch eher auf eine frühere Telecaster-Version draufgehört. Echte Brückentonabnehmer von 1962 haben in der Länge gestaffelte Magneten, die über den Tonabnehmerrand hinausragen.

brucke-und-ta

Meine Tele wurde ca. 1990 hergestellt. Ich habe die Gitarre 1994 gebraucht gekauft, und möchte sie seitdem nicht mehr missen.

tele-dorsal

Die Teles sind ganz einfach die treuen Arbeitstiere der Gitarrenwelt. Beständig, verlässlich, gut!

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