Squier Jazz Bass – ein Bass nach meinem Geschmack

Ein Bassist ohne Bass – gibt’s denn sowas?!

So lächerlich wie es jetzt klingen mag, ich war in der Anfangszeit meines Bassistendaseins bei Fancy Life (später Mask 4 Fun) ohne eigenes Instrument. Zu meinem Glück war Sebastian so ein Schatz, dass er mir selbstlos seinen nagelneuen Squier Precision Bass ausgeliehen hat.

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1985 wurde der Leidensdruck groß genug, dass ich anfing brav die Auftrittsgagen für einen eigenen Bass zu sparen. Ich fing an mich nach geeigneten Modellen umzusehen.

Mein Heimweg von der Schule führte mich immer an einem (längst eingegangenen) Musikgeschäft in der Burgstraße vorbei. Da hingen eines Tages im Mai zwei schwarze Squier Jazz Bässe im Schaufenster. Nix wie hin, und die Nase am Schaufenster plattgedrückt!

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Wau, was für ein cooler Bass! Diese fließenden Linien…mmh, lecker!

Mein damaliger Sachverstand sagte mir „Zwei Tonabnehmer sind immer besser als nur einer!“, und schon wurde dieses Modell das Objekt meiner Begierde. 😉

Zu Weihnachten hatte ich endlich den größten Teil des Geldes zusammen. Den Rest legten meine Eltern dazu. Mit klopfendem Herzen betrat ich mit meinem Stiefvater Jochen den Laden, und spielte den Bass das erste Mal an. Die wunderbare Resonanz sprach zu mir, der Jazz Bass sagte: „Nimm mich!“ – es war Liebe auf den ersten Ton. So wurde der Squier mein erstes „ordentliches“ Instrument.

Heute weiß ich, dass es sich um einen japanischen Squier Standard Jazz Bass (Baujahr 1985) handelt. Der Korpus besteht aus mehreren Teilen Linde.

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Der Hals ist (natürlich) aus Ahorn und trägt ein Palisandergriffbrett mit 20 Jumbobünden. Die Mechaniken stammen von Gotoh und haben kleinere Achsen und eine kleinere Grundplatte als die traditionellen Schaller-Mechaniken, was der Balance zugute kommt.

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Die Brücke ist ein traditionelles Modell mit einer Rille pro Reiter.

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Die tollen japanischen Tonabnehmer sind so verschaltet, dass sie, wenn man sie gemeinsam benutzt, Einstreuungen unterdrücken.

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Der Jazz Bass kam gleich nach Weihnachten ’85 während der Aufnahmesessions in Klaus‘ Elternhaus zum Einsatz. Der erste Song auf dem ich ihn spiele ist Klaus‘ Knüller Inside My Head.

Der Squier ist immer noch der Bass, mit dem ich mich am wohlsten fühle. Außer einer neuen Klinkenbuchse ist er noch immer ganz im Originalzustand. Hier spiele ich ihn auf einem Demo zu einem Text von Roman SchatzÄlä!

Vor Kurzem hat Squier eine neue Serie herausgebracht, die versucht qualitativ an die legendären japanischen Instrumente der frühen bis Mitt-Achziger anzuknüpfen. Es ist die Classic Vibe -Serie. Unter den Modellen findet sich auch ein Jazz Bass im coolen Olympic White -Finish.

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Antesten lohnt sich…

2 Antworten zu Squier Jazz Bass – ein Bass nach meinem Geschmack

  1. […] Minun Jazz-basso on japanilainen Standard-malli vuodelta 1985. Kielet ovat Rotosoundin Swing Bass:et. […]

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