Talvi on tullut meillekin ruuhka-Suomeen. Ja tietysti näin kotimatkalla jälleen rengasliikkeen edessä piiiiiiiitkät jonot autoilijoita, joita talvi on taas kerran yllättänyt.
Minä tyhmä kuin aina luulin, että talvi tulee joka vuosi melkein samaan aikaan
Myös sikainfluenssa on nyt täällä. Katsotaan miten meille kaikille käy…
Ich war letzten Sonntag auf der Helsinkier Musikmesse, und stieß da auf Keijo Liikanen einen der Macher hinter Liikanen Guitars. Liikanen sind bekannt für ihre klassischen Gitarren der Meisterklasse.
Keijo drückte mir eine hübsche, gut gemachte Gitarre in die Hand und sagte mit einem verschmitzten Lächeln: „Rat’ mal, was die kostet.“
Ich spielte ein paar Passagen…hm, die klingt gut…“So um die 500 Euro, vielleicht?“ „Ha – der finnische Listenpreis liegt bei 260 Euro; unser Messeangebot ist 200…“
Wow, bei dem Preis-Leistungsverhältnis musste ich gleich zuschlagen!
Jetzt bin ich also stolzer Besitzer einer Kantare L100C.
Kantare ist die günstigere Marke von Liikanen Guitars. Bisher wurden alle Modelle in Vietnam hergestellt, aber die Produktion wird zur Zeit nach Rumänien verlegt. Die L100C ist das erste der rumänischen Modelle.
Die Gitarre hat eine Decke aus massivem Zedernholz.
Die Seiten und der Boden sind aus laminiertem Mahagoni. Die Decke ist mit Liikanens patentiertem Lens Resonance System versehen. Über diese sensationelle Entwicklung von Uwe Florath und Kauko Liikanen erfahrt ihr mehr hier.
Der Hals ist – ungewöhnlicherweise – aus Ahorn, und ist bei meinem Exemplar sogar fein geriegelt.
Das Griffbrett ist aus schwarz eingefärbtem Akazienholz, während die Mechaniken auf der mit Mahagoni auffurnierten Kopfplatte chinesische Hauser-Kopien von ordentlicher Qualität sind.
Die Kantare L100C besticht durch ihre gute Verarbeitung und liebevolle Details, wie die Verziehrung an der Brücke.
Aber letztlich überzeugt am allermeisten die extrem gute Bespielbarkeit und der volle, klare und saubere Ton dieses Modells.
Kantare Gitarren sind in vielen Ländern in Fachgeschäften erhältlich. Das Antesten lohnt sich bestimmt.
This recording is driving me nuts! I’m on the quest for the perfect mix, but I think this has to be it – my final word on this subject matter – or I will go insane
The vocals were recorded using the Fat Boy from the new A.I.RMicrophones brand. Check out the review of several A.I.R-mikes in December’s Riffi-magazine.
Having listened a lot to Little Boots‘ excellent album Hands lately, I did the unthinkable and mixed my remake of Forgotten and Forlorn in the same style.
Normally I’d do my utmost to keep everything clean and crisp (especially the vocals), but this time I mixed and mastered everything deliberately overdriven and crunchy.
Olen viime aikoina kuunnellut paljon Little Boots:in loistavan albumin Hands. Hänen inspiroima tein jotain ennennäkemätöntä ja miksasin Forgotten and Forlorn -biisin uuden version samalla tavalla.
Tavallisesti yritän pitää kaiken todella puhtaana, mutta nyt lisäsin tahallisesti säröä ja rosoisuutta masteriin.
„Wir haben keinen Custom Shop – wir sind ein Custom Shop!“
Das ist das Credo von HamerGuitars aus New Hartford im Bundesstaat Connecticut in den USA.
Firmenchef Jol Dantzig und sein knappes Dutzend Mitarbeiter bauen seit den 1970ern E-Gitarren der Extraklasse in akribischer Handarbeit. Die Stückzahlen sind dadurch natürlich begrenzt – gegenwärtig liegt die Produktion bei ungefähr drei bis vier Instrumenten pro Tag.
In den USA ist Hamer eine legendäre Marke für qualitätsbewusste Gitarristen. Dazu haben auch die abgefahrenen Spezialinstrumente für Rick Nielsen von Cheap Trick beigetragen. Leider ist die Firma hier in Europa recht unbekannt.
So war auch meine 2003er Hamer Studio Custom ein Ladenhüter, den ich vor zwei Jahren als wahnsinniges Sonderangebot bei F-Musiikki in Helsinki abgestaubt habe. Meine Hamer ist eine absolute Sahneschnitte, sowohl von der Verarbeitung, als auch von der Bespielbarkeit – und nicht zuletzt vom Sound – her.
Von der Form her orientiert sich die Studio Custom an der klassischen GibsonLes Paul Junior/Special aus den späten 50ern.
Sowohl der Hals als auch der Korpus sind aus Mahagoni gefertigt. Der Hals wird bei Hamer aus drei Streifen Holz zusammengeleimt, bei denen der mittlere Streifen zur Versteifung 180 Grad um die Längsachse gedreht wird. Der Halsfuß ist bei Hamer immer extrabreit und reicht bis in die Halstonabnehmerfräsung hinein.
Die Decke der Studio Custom ist aus feinstem Riegelahorn, und wird mit gemasertem Zelluloid eingefasst. Die Brücke und der Saitenhalter meiner Hamer stammen vom japanischen Hersteller Gotoh.
Die Mechaniken kommen aus Deutschland von Schaller.
Die Tonabnehmer meiner Gitarre sind Seymour Duncans – ein Zebra ‘59 am Hals und ein JB am Steg. Neuere Versionen haben zwei spezielle Versionen des ‘59-Tonabnehmers an Bord.
Im Palisandergriffbrett sind beim 2003er Modell noch Gibson-typische Crown-Einlagen eingelegt – allerdings im Gegensatz zum „Vorfahren“ nicht aus Zelluloid oder Plastik sondern aus Perlmutt. Neuere Hamers haben jetzt eine eigene Kreation (sogenannte Victory-Einlagen), um sich gegenüber Gibson abzusetzen.
Von der Bespielbarkeit her gibt es wirklich nichts an der Hamer auszusetzen – die perfekt abgerichteten Bünde spielen sich wie Butter und der satt-massige Hals liegt souverän in der Hand.
Die kompromisslose Umsetzung dieser Gitarre resultiert in einem sahnig-schmatzenden Ton, mit einem eleganten Mittenregister und perlenden Höhen. Kurzum – die Hamer klingt wie eine etwas frischere, edlere Version einer Gibson Les Paul Standard.
Übrigens: Es gibt auch in Korea gefertigte günstigere Versionen der Hamer-Modell in der XT-Serie. Das Pendant zur Studio Custom heißt da Sunburst Archtop Flametop.
Während ich darauf warte, dass die gegenwärtige Hektik abflaut – und mein rauher Hals mir endlich die Gelegenheit gibt, die neue Version von Forgotten and Forlorn zu singen – erstmal als Schmankerl Bin Ohne Dich aus dem Jahr 2002.
Der super-duper Text ist von Frank Badenius (danke, mal wieder!).